Nachhaltige Landschaftsgestaltung –

gemeinsam Lösungen für eine grüne Revolution anbieten

Ein Himmel ohne Sterne ist ebenso bedeutungslos und leer wie betonierte (versiegelte) Areale in Städten und Gemeinden.

Nachhaltige Eingriffe in der heutigen Zeit bedeuten, devastierte Areale zu erschließen, aus dem komatösen Zustand zu befreien und gezielt neues, fruchtbares Leben einzuhauchen. Es bedeutet ebenso, ganze Landstriche sensibel zu renaturieren. Es wird dabei kaum möglich sein, die Natur zurückzuholen, aber der Natur anzubieten, einen Teil zurück zu erobern und neu zu besiedeln. Wichtig ist, diesen Schritt zu gehen. Sich mit den noch vorhandenen Möglichkeiten einer nachhaltigen Kulturlandschaft auseinanderzusetzen, um zu bewahren, was noch vorhanden ist. Als Botanikerin interessiert mich jede einzelne Pflanze, da sie im Kreislauf der Natur ihre Aufgabe eingenommen hat.

Die Pflanzen so miteinander zu kombinieren, dass neue Vielfalten entstehen können und die Nachhaltigkeit an allen Ecken spürbar wird, sehe ich als meine Aufgabe.
Für wen? Für das neu zu schaffende Biotop mit allen (oftmals kaum sichtbaren) Mitspielern und vor allem für eine grüne unerschütterliche Zukunft.

Durch standortgerechte, ökologisch sinnvolle Planungen können wir fast jeden Lebensraum zu einem reichen und besonderen Platz machen, dabei der Natur ein Stück zurückgeben. Dabei spielen Boden, Wasser und Luft in ihrem immer währenden Stoffkreislauf die Hauptrolle. 

Besonders Besorgnis erregend scheint mir seit Jahrzehnten der Irrsinn der kaum enden wollenden Entwässerung anstelle eines guten und nachhaltigen Wassermanagements. Ein genaues Hinschauen auf diese Problematik weist uns den Weg. Nur mit einem verfügbaren Wasser- und Bodenhaushalt sind wir in der Lage, die Situation zu meistern. Ein umsichtiges Regenwassermanagement ist ein ausgezeichneter Weg, der zudem viele interessante Gestaltungsmöglichkeiten eröffnet.

Planungen sind gegenwärtig oftmals sehr fragwürdig. Architektonische Ansprüche, die die Verbindung der unendlich vielen Möglichkeiten im grünen Bereich offen lassen und wenig integrieren. Die Zusammenarbeit verschiedener Ebenen ist eine Möglichkeit, um hier den richtigen Weg zu gehen.