Individuelle Ansprüche

Privatgärten zeichnen sich durch ganz unterschiedliche Ansprüche aus. Diese ergeben sich zum einen durch den gewählten Standort, dem Zweck und Nutzen des Gartens, der machbaren Pflege und Hingabe der Bewohner. Auf der anderen Seite spielt die Natur eine übergeordnete Rolle, da sie uns mögliche Grenzen aufzeigt.

Individuelle Gärten können ein ganz besonderer Ort für Biodiversität sein. Ein schönes Beispiel lässt sich in den wiederentdeckten Schrebergärten finden. Hier sind auf kleinstem Raum mannigfache Biotope entstanden, die als hochwertige Rückzugsorte gelten dürfen.

In erster Linie geht es mir als Planerin darum, mit dem Kunden ein anspruchsvolles wie nachhaltiges, zugleich auch pflegeleichtes Refugium zu schaffen. Mein Fokus liegt dabei auf einer attraktiv nutzvollen Gartengestaltung, die sich im Kleinen wie im Großen wiederfinden darf. Ein Garten, der viele Möglichkeiten vereint, Entwicklungsstufen zulässt und ein Stück Romantik in den Alltag zaubert. Das dankt das Stückchen Erde mit Farben, Formen, Düften und ungeahnten Erlebnissen. Gleichzeitig schaffen und erhalten wir mit umsichtiger, naturfreundlicher Gestaltung eine Umwelt für unsere Kinder und Enkelkinder. Und das sind wir ihnen mindestens schuldig.

Gärten sind gestaltete Räume. Voraussetzungen für gutes Design sind Kenntnisse über Boden- und Wasserverhältnisse, deren Vorbereitung und Umsetzung sowie einer klugen Auswahl und Kombination von Pflanzen, Materialien, Formen und Standorten. Die Individualität entsteht durch die Umsetzung der Visionen.

Unter Naturalistischem Design verstehe ich:

  • Vielfalt durch abwechslungsreiche Pflanzungen, Materialauswahl, Nischen und Räume zu entwickeln
  • unterschiedliche Rückzugsorte für Pflanzen und Tiere anzubieten (naturgemäß, standortgerecht)
  • Blühaspekte statt Dauerrasen einzubinden
  • Sonnenseiten in Naschoasen zu verwandeln
  • essbare Gärten entstehen zu lassen
  • Regenwasser sinnvoll zu integrieren und zu nutzen
  • Wassermanagement sichtbar zu machen
  • Problemstandorte zu Lieblingsplätzen umzufunktionieren
  • Naturmaterialien zu verwenden, dabei Upcycling mit Design zu verbinden
  • Farbe und Struktur durch Harmonie und Kontraste hervorzuheben
  • anspruchsvolle Modellierungen als Erweiterung des Grundstücks zu nutzen
  • mittels nachhaltiger Gestaltungselemente die Sinnlichkeit und Ästhetik zu unterstreichen.

Bei allen Umsetzungen bringe ich meine Erfahrungen aus dem jahrelangen Bioanbau auf dem eigenen Hof (www.brandtgruen.de) mit ein. Auch deshalb lege ich besonderen Wert auf Auswahl und Produktion der Pflanzen. Soweit vorhanden kommen diese aus der eigenen Bio!Gärtnerei. Muttererde wird auf dem Hof durch eigene Kreislaufwirtschaft produziert, ebenso entstehen Kompost und Mulch. Beides wird bei Bedarf auf den Baustellen verwendet. Nachhaltigkeit ist ein Kreislauf, der alle Bereiche sinnvoll miteinander verbindet, um unsere Umwelt dauerhaft zu erhalten.

Hummellust und Speisekammer

Beispiele der letzten Jahre

Hochbeete – Upcycling
aus vorhandenen Materialien
Fehlende Umweltbaubegleitung
Gehölzpflege und Schutz
Know how bei Auswahl, Pflanzung
und Pflege ausgewählter Gehölze
Alte und
historische Rosen
aus der eigenen
Bio!Gärtnerei
Wege und Plätze aus vorhandenen
Rohstoffen und Materialien
Professionelle Pflege
in Obstanlagen
Schutzmantel
aus Jute und Lehm
Veredlungen
von Obstbäumen
Landschaftsbilder und
und Elemente
Upcycling und Raumgestaltung

Upcycling, spätere Bepflanzung mit Kräuter und Früchten
Cortenstahl als raumsparendes,
wieder verwertbares Material
auch auf kleinstem Raum
und in vielfältigster Weise